Über

Mein name ist Markus Schirmer. Zwischen 2005 und 2011 studierte ich Physik an der RWTH Aachen, wo ich mich auf theoretische Physik spezalisierte. Meine Diplomarbeit befasste sich mit der Massenverteilung im Universum, im Fachbereich Kosmologie. Während meiner Studienzeit verbrachte ich ein Jahr an der Osaka University. Dort beschäftigte ich mich mit dem Terahertz Color Scanner am Araki laboratory unter der Betreuung von Prof. Yasui und Prof. Aaraki.

Von 2012-2015 machte ich meine Promotion am King's College London, als Teil der Division of Imaging Sciences and Biomedical Engineering und des Centre for the Developing Brain. Meine Aufgabe war es die Entwicklung der strukurellen Verbindungen im Gehirn zu untersuchen, insbesondere in Frühgeburten. Unter Verwendung von Graphentheorie und Machinenlernen (machine learning) habe ich daran gearbeitet Patientengruppen automatisch von einander unterscheiden zu können und dadurch wichtige Unterschiede in der Entwicklung aufzudecken.

Der Wechsel von der theoretischen Physik hin zur Biomedizinischen Technik und der Erforschung der Entwicklung des sich entwickelnden Gehirns, entstand durch den Wunsch das gesundheitliche Wohlbefinden von Menschen zu Verbessern. Durch diesen Wechsel konnte ich mein gelerntes Wissen im wissenschafltichen Rechnen, der Mathematik und Physik dazu verwenden noch offenstehende Herausforderung in dem wichtigen Bereich der Konnektivitätsforschung (connectomics) während der frühen Gehirnentwicklung anzugehen.

2016 begann ich meine Forschung als Teil des J. Philip Kistler Stroke Research Centre am Massachusetts General Hospital und der Harvard Medical School in Boston. Mein aktuelles Aufgabengebiet beschäftigt sich mit der Erforschung von Schlaganfallpatienten, bei denen ich Verbindungen zwischen der Genetik der Patienten, Magnetresonanztomographie und den langfristingen Folgen untersuche.

Von meinen Aufgaben als Wissenschaftler abgesehen, verbringe ich meine Zeit gerne im freien beim Wandern und Sport, und Reise leidenschafltich gerne. Neue Erfahrungen zu sammeln, sowie neue Leute und Kulturen kennen zu lernen, ist für mich von grosser Bedeutung.

mds
Forschungsgebiete
- Gehirnentwicklung
- Schlaganfall
- Graphentheorie
- machine learning